Im Januar 2026 erleben viele Gebiete in Europa, ein außergewöhnliches Wetter, das durch eine ausgeprägte Polarwirbelstörung geprägt ist. Während sich Deutschland auf winterliche Kälte einstellt, entfaltet sich in den USA eine beispiellose Kältewelle, die bereits über 170 Millionen Menschen betrifft. Trotz der enormen Intensität dieser Wetterphänomene wird häufig die Frage gestellt, ob solche Extreme eine Ausnahmesituation oder Teil eines größeren Trends sind. Meteorologen bezeichnen die aktuellen Bedingungen als seltene Kombination aus stratosphärischer Erwärmung und einer Dehnung des Polarwirbels, die nicht nur arktische Kälte, sondern auch anhaltende Schneefälle mit sich bringt. Die Temperaturen könnten in einigen Regionen auf bis zu minus 30 Grad Celsius fallen.
Der Polarwirbel und seine Auswirkungen
Der Polarwirbel, ein massives Luftsystem, das kalte Luft über dem Nordpol hält, erfährt derzeit eine signifikante Verschiebung. Diese Wetterlage verursacht einen bemerkenswerten Temperatursturz, der sich bis in den Süden der USA ausbreitet. Insbesondere im Nordosten sind die Bedingungen extrem: Eine Kältewelle dringt weit nach Texas und Florida vor, was zu seltenen Schneefällen führt und in einigen Gebieten dazu führt, dass bei den Temperaturen sogar „fallende Leguan“-Warnungen ausgegeben werden. Die Kombination aus einer solch drastischen Kälte und dem bereits fortschreitenden Klimawandel wirft Fragen über zukünftige Wetterextreme auf.
Die Wissenschaft hinter der Kältewelle
Eine stetige stratosphärische Erwärmung führte Mitte Januar 2026 zu einer Destabilisierung des Polarwirbels. Dies hat einen Temperaturabfall zur Folge, der in mehreren Wellen zu spüren ist. Meteorologen warnen, dass der aktuelle Kälteeinbruch mit der stärksten Kälte seit Jahrhunderten einhergeht. Ein zweistufiger Kälteeinbruch ist im Gange:
- Erste Welle: Vom 23. bis 25. Januar erreichen die Temperaturen einen ersten Höhepunkt, wobei bis zu minus 35 Grad Celsius erwartet werden.
- Zweite Welle: Vom 26. bis 31. Januar droht eine noch intensivere Kälte, die in Regionen, die normalerweise milde Winter erleben, hungrige Rekorde brechen könnte.
Regionale Effekte und Herausforderungen
Die massive Kältewelle hat verschiedene Regionen unterschiedlich stark getroffen. Während die nördlichen Staaten wie Manitoba und Ontario mit extremer Kälte konfrontiert sind, stellt die Ausbreitung der kalten Luft nach Süden eine beispiellose Situation dar:
- Kanada und nördliche USA: Temperaturen von minus 45 Grad Fahrenheit sind in der Nacht wahrscheinlich.
- Mittlerer Westen: Die Great Plains und die Great Lakes leiden unter extremen Minusgraden und erheblichem Schneefall.
- Südstaaten: Selbst Florida könnte die Kälte spüren, was in Regionen, die selten Schnee sehen, zu unerwarteten Wetterbedingungen führt.
Praktische Bedürfnisse bei extremer Kälte
In Anbetracht der Risiken dieser Kältewelle sind Sicherheitsvorkehrungen und Schutzmaßnahmen von größter Bedeutung. Es wird empfohlen, sich über die örtlichen Wetterwarnungen auf dem Laufenden zu halten:
- Tragen Sie mehrere Schichten warmer Kleidung, um Erfrierungen zu vermeiden.
- Achten Sie auf Heizsysteme und Stromversorgung, um Unterbrechungen während extrem kalter Nächte zu vermeiden.
- Planen Sie Ihre Reisen sorgfältig und vermeiden Sie unnötige Fahrten während starker Schneestrom.
Der Verlauf dieser Kältewelle wird intensiv beobachtet. Die kommenden Wochen könnten zeigen, wie stark sich das Wetter auch im europäischen Raum verändern wird und ob ähnliche extreme Bedingungen zu erwarten sind. Vulkanische Wetterphänomene sowie der fortschreitende Klimawandel könnten das Wettergeschehen weltweit immer unberechenbarer machen. Für weitere Informationen über den aktuellen Winter und seine Folgen besuchen Sie diese Webseite.



